Folge 28: Raum machen für neue Erfahrungen

Halli hallo aus Italien! Ja, ich bin wieder unterwegs und verbringe die nächste Woche in einem Ferienhaus auf dem Lande, im Piemont. Das ist ein Teil meines Weges mein Heim in Italien zu finden. Es ist auf jeden Fall ein großer Schritt aus meiner Komfortzone.

Denn meine Komfortzone sagt mir. Das macht man nicht. Während der Arbeit seinen Träumen nachgehen. Ausbrechen aus den geregelten Bahnen. Meinen Gefühlen nach zu gehen und etwas zu riskieren.

Es ist so interessant zu beobachten was da in meinem Kopf abgeht. Ich riskiere laut meiner Vorstellung meinen Job. Ich riskiere die Orientierung zu verlieren und ein Leben zu leben, das ich nicht kenne. Einfach im Moment sein und meinem Gefühl nachzugehen, nicht meinem Verstand. Wahnsinn, was für ein Programm in meinem Kopf abgeht!

Und dann, auf der anderen Seite, Stolz! Stolz den neuen Weg zu gehen. Auszubrechen aus dem gewohnten und üblichen Weg. Ein gutes Gefühl meinen inneren Weg zu gehen. Und zu erleben wie das Leben sich für mich verändert.

Neugierig bin ich was in Italien auf mich wartet. Welche Erlebnisse, welche Gedanken, welche Eindrücke! Es macht sich eine Vorfreude in mir breit und viel Respekt vor meiner eigenen Courage!

In den letzten Tagen ist so viel passiert in meinem Leben. Gefühlt hat sich alles auf den Kopf gestellt und trotzdem ist vieles gleich geblieben. Es fühlt sich an wie eine Reise in die Zukunft und gleichzeitig finden im Jetzt Veränderungen statt, die die Zukunft, die ich sehe, so verändern, das diese Zukunft der Leere nicht stattfindet, sondern wieder mit neuer Energie und Kraft gefüllt wird!

Als ob mir das Universum zeigen will, wie es die Zukunft verändert weil ich besser und positiv schwinge, als wenn ich unbewusst einfach weiter machen würde. Es ist als ob sich die Mechanismen des Universums ein wenig offenbaren um mir die Schönheit des Universums zu zeigen und wie es funktioniert!

Und es ist schön die italienische Lebensfreude zu erleben. Fröhlich, lebhaft, leidenschaftlich. Ich sitze hier in Como am See, dem Lago und genieße gleich meine Pizza. Wie schön!

Heute spreche ich über die letzten Wochen. Die Wochen der Veränderung bei Cassini und was da so in mir passiert ist.

Alles begann mit der Business Planung für das nächste Jahr. Es mussten Zahlen her. Ideen, wie wir das Wachstum bewerkstelligen können, um den nächsten Schritt im erreichen unserer Strategie 2024 zu gehen. In mir stieg schon ein Gefühl der großen Veränderung auf. Das hab ich ja schon in einer anderen Folge nach meinem Frankreich Urlaub erwähnt. Und dieses Gefühl sollte nicht täuschen.

Nachdem ich mit meinem Chef einige gute Gespräche hatte und mit einigen Kollegen, lag so etwas in der Luft wie: „ich will meinen eigenen Geschäftsbereich aufbauen“. Deshalb hab ich auch die Initiative ergriffen und meinen Kollegen Ulf angesprochen ob er auch Lust darauf hat! Und er hatte.

Auch meine Gespräche mit meinem Chef waren fruchtbar und nach zwei Wochen hatten wir 4 Optionen für mich erarbeitet wo hin meine Perspektive geht! Inklusive Priorität. Dabei waren als Vertriebsleiter in einen anderen Geschäftsbereich wechseln, einen eigenen fachlichen Geschäftsbereich aufbauen, einen vertikalen, also auf einen Klienten ausgerichteten Geschäftsbereich aufbauen oder einen Inkubator zu gründen und Mitarbeitern zu helfen sich zu Führungskräften zu entwickeln.

Spannend war, dass ich bei all diesen Gesprächen und Optionen gelassen geblieben bin, ganz entspannt und ich wusste sehr schnell, welche Option ich befürworten würde.

In meinem Gespräch mit meinem Chef wurde dann schnell klar, dass er mich beim Aufbau eines vertikalen Geschäftsbereich sieht und beim Inkubator. Alles war besprochen und dass ich beides kombinieren sollte. Richtig gut.

Ich hab mir schon die Zusammenarbeit und Freiheit ausgemalt, mein Leben locker zu leben und viel Freiraum und Freizeit zu haben. Da ich mir alles frei einstellen könnte. Unter seiner Regie…

Und dann kam alles anders. Innerhalb von 4 Tagen änderte sich der Plan fünf mal. Vieles wurde über den Haufen geworfen und immer wieder neu strukturiert und diskutiert. Es wurde immer wilder, und meine Perspektiven schwanden dahin.

Mit jedem Tag fühlte ich mich aufgewühlter und unwohl. Und dann kam am letzten Tag der Kracher. Wir werden mit einem anderen Geschäftsbereich zusammengelegt und bekommen einen neuen Chef.

Mein Gedanke war nur: Mist. Alles auf null. Alles was ich in den letzten zwei Jahren erreicht hatte war weg. Kein Vertriebsleiter mehr, kein eigener Geschäftsbereich, kein Inkubator. Das war, dass was in meinem Kopf vorging. Ich war für 2 Tage außer Gefecht gesetzt. Meine Motivation auf null. Nur noch ein durcheinander.

Und dann, dann wurde diese Entscheidung mit all Ihren Unwegbarkeiten verkündet und komischerweise begann ich eine innere Ruhe zu spüren. Es kehrte Gelassenheit ein und jetzt auf dem Weg nach Italien wurde mir so viel klar.

Zunächst ist alles gut. Alles kann sich jetzt finden. Es fühlt sich für mich so an als ob alles auf null steht und alles möglich ist.

Und das größte Geschenk für mich ist dir Klarheit. Mir ist klar geworden, dass ich in meinem Inneren immer noch so etwas wie eine Karriere verfolge. Was für ein Mist. Das darf ich ändern! Ich will Erfahrungen machen, keine Karriere. Mir ist auch klar geworden wie stark ich an Personen und dem Thema Berechenbarkeit hänge. Was soll das? Ich will unabhängig und selbstbewusst sein.

Mir ist außerdem klar geworden, dass ich eine wirkliche Aufgabe suche und Rollen und Funktionen mir nicht wichtig sind. Ich habe bisher immer über Aufgaben meine Weg gemacht und bewiesen was ich kann.

Das bringt mich zum nächsten Punkt. Ich muss niemandem etwas beweisen. Nicht mal mir selbst.

Und mit all diesen Einsichten bin ich jetzt in Italien und darf hier an mir arbeiten. Was für ein Geschenk! Ich darf mir auch klar werden, dass ich mit diesem Aufenthalt auch meine Weichen stelle oder besser gesagt das, was mich zurück gehalten hat den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen auszuräumen. Und das ist genau das. Ich darf mein Karrieredenken ablegen und meinen Weg gehen. Klienten finden und beraten und einfach mein Leben leben. Das was ich lieb gewonnen habe. Bewegung, Sport, Ernährung, Gespräche, Natur, Philosophie, die italienische Sprache, meine Idee des Hauses in Italien. Die Kultur zu entdecken. Menschen dabei zu begleiten ein erfolgreicheres Leben zu leben und glücklich zu sein. Freunde zu finden und eine Frau an meiner Seite. Zu Reisen und die Völker dieser Erde kennen zu lernen. Meine Komfortzone erweitern. Immer mehr zu mir zu kommen und alte Glaubenssätze aufzulösen. Zu erleben was ich wirklich bin und mein Leben meiner Träume zu verwirklichen.

Und ich spüre dass ich so was von auf meinem Weg bin! BÄM!

Das darf jetzt so weiter gehen, 50-60 Jahre. Ich darf mir noch mehr vertrauen und meiner inneren Führung. Meinem Gefühl.

Es kommt wie es kommt und ich erschaffe mir mein Leben so schon es mir nur möglich ist. Ich genieße es immer mehr und mir wird bewusst wie behütet ich bin. Dass ich auf der Wolke den groben Plan schon zurecht gelegt habe und Ihn hier vervollkommne. Ihn ausgestalte. Mir wird immer mehr bewusst, dass ich viel mehr bin als nur dieser Körper. Mir wird bewusst wie ich Teil des großen Ganzen bin. Und dass ich ein Teil davon bin. Das ich meinen Teil dazu beitrage diese Welt so schön zu machen wie sie ist.

Und dafür, für diese Bewusstwerdung bin ich so dankbar! Denn damit kann ich mein Leben bewusst leben und erschaffen. Und das wollen wir doch alle auf die ein oder andere Weise.

Und damit, mit dieser Erkenntnis beende ich jetzt diese Folge und wünsche dir nen tollen Tag! Mein Tag ist jetzt schon toll! Ich beginne ihn mit einem italienischen Frühstück am Comer See! BÄM!

Nächste Woche melde ich mich aus dem Piemont. Aus Mango bei Alba. Bis dahin werde ich viel verändert haben. Das weiß ich jetzt schon. Denn ich weiß jetzt wofür ich diesen Ausflug geplant habe… bzw. Warum es mich hier her gezogen hat.

Also, macht es gut und viel Spaß bei nachdenken und grübeln, an was ihr festhaltet, was ihr loslassen dürft um ein noch schöneres Leben zu leben!

Ich weiß es für meinen Teil!

Liebe Grüße

Artur

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